Samstag, 21. März 2015

Süßes Osterkörbchen
























































Letztes Jahr habe ich ein ähnliches Osterkörbchen mit meiner Tochter aus Tapetenresten gebastelt nach dem ich es irgendwo in einer Schaufensterdeko gesehen hatte. Es wurde richtig hübsch, jedoch war es auf Dauer nicht sehr stabil. 
Und da ich so viele Stoffreste habe, dachte ich: "Nähe ich es doch einfach mal!".

Dazu benötigt ihr 32cm Vlieseline S 320 (die 84cm breit liegt, ich benutze immer die von Freudenberg) oder Vliesline H250, 2 KamSnaps und Stoffreste, die jeweils ca. 9cm breit und 42cm lang sind.


Als erstes schneidet ihr aus der Vlieseline 6 Streifen von 8cm Breite und 42cm Länge und einen von 8cm Breite und 35cm Länge. Der kürzere Streifen wird später euer Henkel.


5 der langen Streifen bügelt ihr auf eure Reststoffe. An der langen Seite sollte der Stoff ca. 1cm überstehen. Bei einem der langen Streifen und auch beim Henkel braucht ihr auch an den kurzen Seiten jeweils ca. 1cm Überstand.


Nun bügelt ihr diesen Überstand bei den 5 Streifen um. Dann falzt den Streifen in der Mitte und bügelt auch ihn ein. Es muss ähnlich aussehen wie ein großes Schrägband. 


Bei dem 6. langen Streifen bügelt ihr auch die eine kurze Seite nach innen. Dieser wird der Rand. Auf diesem könnt ihr auf der einen Seite auch eine kleine Häkelspitze oder ein hübsches Webband anbringen.



Bei dem kurzen Streifen (Henkel) werden beide kurzen Seiten nach innen umgebügelt.
Anschließend steppt ihr den Henkel rundherum knapp ab.

Die 5 Streifen für den Korpus steppt ihr auch knapp an der offenen Seite zusammen.

Jetzt fixiert ihr abwechselnd einen nach dem anderen Streifen in dem Rand des Körbchen. Liegen alle 5 Streifen nebeneinander, nehmt ihr das Ende des ersten Streifens und legt ihn an den letzten Streifen bündig an. Das wiederholt ihr bei den anderen 4 Streifen. Ich benutze zum fixieren gerne "Stylefix", aber natürlich gelingt es auch mit Stecknadeln.


Nun falzt den Rand um und steppt von der Mitte des ersten Streifens bis zur Mitte des letzten Streifens ab. Den nicht umgebügelten Rand schiebt ihr in den gebügelten und steppt die Naht zu Ende.


Anschließend steppt ihr noch einmal von oben nach unten, genau in der Naht wie ihr den Streifen abgesteppt habt. 

Den Henkel habe ich mit KamSnaps angebracht, aber natürlich kann man die auch mit zwei süßen Knöpfen anbringen. Sicherlich fällt euch noch mehr ein wie man das Körbchen noch ausschmücken kann. Ein Schleifchen hier, ein Zierknopf da - zeigt mir eure Osterkörbchen! :D




Sonntag, 15. März 2015

Butterfly spring


Langsam schaut immer öfter die Sonne heraus und die ersten Knospen zeigen sich selbst bei uns im kargen thüringischen Mittelgebirgsödland, in dem der Sommer mindestens einen Monat kürzer ist, als in anderen Regionen der Republik - und so auch bei uns im Garten. Das heißt, die ollen Schneemänner müssen endlich einer Frühlingsdeko weichen!  
  
Und den Anfang machen meine "Butterflys". Sie sind super zur Resteverwertung und lassen sich sowohl aus Jersey oder Webware herstellen. (Schnittmuster)  
  
Alles, was ihr dafür benötigt sind einige kleine Reste von Stoff, Reste Vlieseline S320 und H250, ein wenig Füllwatte und ein kurzes Stück Draht.  




Die Vlieseline S320 auf den Stoffrest bügeln. Einen Flügel auschneiden und diesen mit der linken Seite auf ein weiteres Stück Stoff mit Vlieseline legen. Diese beiden Teile links auf links ganz knapp absteppen.  


Anschließend die Flügel ausschneiden. So mit allen Flügelteilen verfahren. 


Den Raupenkörper habe ich mit Vlieseline H250 verstärkt, wäre aber bestimmt auch ohne gegangen. Dieser wird 2x zugeschnitten und rechts auf rechts zusammen gesteppt. Daran denken eine kleine Wendeöffnung zu lassen. In der Rundung vorsichtig bis zur Naht einschneiden, damit man ihn schön ausformen kann.  


Anschließend wird er gewendet und mit einwenig Füllwatte gestopft. Mit einem Matrazenstich wird die Wendeöffnung geschlossen. Dabei habe ich den Körper gleich noch dreimal abgebunden, damit er sein raupenartiges Aussehen erhält.  


Nun werden die Flügel angenäht. Als erstes werden die Flügel in der Mitte jeweils zusammen gefaltet und dann an beiden Seiten der Raupe im vorderen Bereich angenäht.  


Darüber wird dann noch das große Flügelpaar angenäht.  


Wer zwei kleine Perlen zur Hand hat kann diese noch mit annähen.  


Nun werden die großen Flügel nach vorne gebogen. Wenn es nicht richtig klappen will, versucht es ruhig mal mit dem Bügeleisen. Bei manchen habe ich meins auch mal darauf gepresst.  


Anschliessend bügelt man noch die gefalteten Flügel wieder auf. Durch den Raupenkopf bohrt man jetzt noch ein kleines Stück Draht, verdrillt es einmal und formt schöne kleine Füller daraus. Wer mag, kann auch hier noch mal ein paar Perlen aufziehen!  


Wenn man möchte, kann jetzt an seine Butterfly´s eine Haarklammer anbringen und sie als Haarschmuck tragen. Mit einer kleinen Sicherheitsnadel werden sie zur zauberhaften Brosche. Oder ihr macht es wie ich, mit ein bisschen Draht an einem Ast fest rödeln und habt so eine wunderschöne Frühlingsdeko. 


Viele weitere Anregungen was ihr alles aus Stoffresten machen könnt gibt es auch bei http://nadelfein.blogspot.de/p/stoffrester-linkparty.html.
















Sonntag, 9. November 2014

Lucys Iceskate


In diesem selbst genähten Stiefel werden eure kleinen Geschenke zu etwas ganz besonderem. Oder ihr näht ihn einfach als winterliche Dekoration für´s Fenster, Tür oder Haus. In jedem Fall ist er ruckizucki zugeschnitten auch recht flott genäht. Er eignet sich also auch wunderbar als Last-Minute-Geschenkverpackung, für einen Gutschein zum Beispiel. Auf geht´s...

Alles was ihr dazu braucht ist:

- gemusterter Baumwollstoff
- Füllwatte
- Schrägband mit Borte
- Bommelborte
- 10cm Webband oder Zackenlitze
- eventuell Vlieseline 630
- passendes Nähgarn
- Stecknadeln, Schere
- Nähmaschine
- silberne Pappe oder Sperrholz
- silberne Acrylfarbe
- Schnittmuster

Der Stiefel besteht aus einem Außenstiefel mit ausgestopftem Fußteil und einem Innenbeutel.

Schneidet den Außenstiefel (rot & blau) 2x aus eurem Oberstoff und 2x den Innenbeutel (blau) aus eurem Futterstoff, mit 1cm Nahtzugabe gegengleich zu. Markiert euch die Stelle am Innenbeutel wo das Webband/ Zackenlitze als Aufhängung angenäht wird.

Wenn ihr noch eine Stück Vlieseline 630 daheim habt, könnt ihr diese auch 2x (blau) zuschneiden, aber ohne die 7cm Krempe. Die Vlieseline ist jedoch nicht unbedingt nötig. Sie gibt allerdings zusätzliche Stabilität.



Auf einen Außenstiefel steppt ihr das Schrägband. Anschließend werden die beiden Außenstiefel, bis auf die Oberkante, rechts auf rechts zusammengesteppt. Hierbei versucht in der Naht zu nähen in der ihr das Schrägband aufgenäht habt.

Die Ecken des Absatzes müßt ihr zurück schneiden und die Rundungen einschneiden oder mit einer Zackenschere zurück schneiden, damit ihr den Stiefel gut wenden und ausformen könnt. Ich nehme zum Ausformen gerne eine größere Häkelnadel, um gut in die Ecken zu kommen aber nicht durch die Naht zu stoßen. Nun wird der Schuh gut mit Füllwatte ausgestopft.


Das Weband/ Zackenlitze müßt ihr an der markierten Stelle des Innenbeutels fixieren und die hintere Naht des Innenbeutel rechts auf rechts zusammensteppen. Die Nahtzugabe auseinander bügeln und an der oberen Kante die Bommelborte anbringen. Anschließend könnt ihr auch die vordere Naht des Innenbeutels schließen. Oben und Unten bleibt er aber noch geöffnet.


Den Innenbeutel nun rechts auf rechts über den Außenstiefel ziehen und beide an der Oberkante zusammensteppen. 


Den Beutel nach oben ziehen und bügeln. Nahtzugabe am Boden nach innen falten und zusammensteppen. Den Innenbeutel in den Stiefel wenden, 7cm nach außen umschlagen und den Schaft noch einmal knappkantig absteppen. 

Wer mag bringt auch noch eine Kufe an.
Diese aus Pappe oder Sperrholz nach dem Schnittmuster ausschneiden/sägen und mit silberner Acrylfarbe anmalen. Nach dem Trocknen jeweils 2 Löcher vorne und hinten mit einer Aale bzw. einem kleinen Bohrer bohren und mit wenigen Stichen am Schuh befestigen.



Fertsch!

Und zum Schluss noch: meine Facebook-Seite freut sich über ein "gefällt mir" und auch Schantalle sucht nach wie vor ein neues Zuhause...  :)







Sonntag, 7. September 2014

Ein besonderes Geschenk - für einen besonderen Menschen


Morgen ist die letzte Ergotherapiestunde meiner Tochter. Sie wollte für "die beste Ergotherapeutin der Welt" natürlich ein besonderes Geschenk basteln. Ganz spontan ist uns dann gestern die Idee zu einem "Fühl-Memory" gekommen. Eine schöne Idee, aber ein wenig schwierig umzusetzen am Wochenende. Da heißt es improvisieren und die Küchenschränke durchsuchen...


Begonnen haben wir damit, das wir 32 kleine Quadrate zugeschnitten haben (10cm x 10cm), aus denen wir 16 kleine Säckchen genäht haben, jedes mit einer kleinen Wendeöffnung. Ecken abschneiden nicht vergessen, damit beim wenden die Ecken ordentlich raus kommen.


Anschließend wurden diese gewendet und jetzt jeweils 2 mit dem gleichen Inhalt gefüllt. Mit einer kleinen abgeschnittenen Zuckertüte geht das übrigens ein wenig leichter! Ein Stück Papier zur Tüte gerollt tut es aber auch... ;)

Zum füllen haben wir Leinsamen, Sonnenblumenkerne, Haferflocken, Senfkörner, Füllwatte, Styroporkügelchen, Kaffeebohnen und Reis genommen. Eigentlich hätten wir auch noch gerne Pflaumen- oder Kirschkerne, getrocknete Erbsen oder Bohnen genommen. Leider war das an einem Sonntag nicht zu besorgen. Euch fallen bestimmt noch tausend andere tolle Dinge ein, mit denen ihr euer Fühl-Memory füllen könntet.


Die gefüllten Säckchen wurden nun alle noch einmal rundherum abgesteppt. Zur Aufbewahrung haben wir dann noch einen Sack genäht, der ruhig etwas größer hätte ausfallen können, doch der Stoff wollte einfach nicht mehr hergeben.


Meine Tochter hat dann noch ein Bild mit Wachsstiften auf eine Bügeltransferfolie gemalt, welche sie dann selber auf den Sack bügeln durfte - und fertig war ein ganz persönliches Geschenk, welches unsere Ergotherapeutin auch noch in ihrer Praxis einsetzen kann. Natürlich haben wir es auch gleich ausprobiert. Und wir haben nicht nur gefühlt sondern auch gerochen. Und es ist gar nicht so einfach wie man denkt, Leinsamen von Senfkörnern oder Sonnenblumen von Haferflocken zu unterscheiden. Viel Spaß bei diesem sinnesschärfenden Spiel!


Eigentlich sollte es klar sein, aber ich schreibe es zu Sicherheit nochmal. Lasst eure Kleinkinder bitte nicht allein mit den Säckchen spielen, auch wenn sie noch so viel Spaß damit haben. Vielleicht geht ja mal eine Naht auf und die Kleinen könnten etwas vom Inhalt verschlucken, also immer unter Aufsicht verwenden!!!

Und zum Schluss noch: fühlt euch so frei, auf meiner Facebook-Seite "gefällt mir" zu drücken. :)

Donnerstag, 4. September 2014

Alle Jahre wieder... Buchhüllen aus Wachstuchresten


Neues Schuljahr, neue Bücher. Wenn man Leihexemplare von der Schule erhält, wie das bei uns in Thüringen üblich ist, muss man dafür Sorgen, das die Bücher auch für die nächsten Kinder noch zu gebrauchen sind. Dazu zählt, das ein Schutzumschlag um jedes Schulbuch gemacht werden muss. Früher habe ich in einem Kinder- und Jugendfreizeitzentrum mitgearbeitet. Dort haben wir zu Schuljahresbeginn mit den Kindern die Bücher immer mit Papier eingebunden. Dies reißt aber immer schnell ein und bietet auch keinen Schutz vor Feuchtigkeit.
Seid meine Kleine in die Schule geht, nähe ich ihre Buchumschläge aus Wachstuchresten. So auch dieses Jahr. Sie sind billiger und langlebiger als die meisten gekauften Plastik-Buchhüllen. Außerdem sind sie ruckizucki fertig und mein Schulkind freut sich jedes Jahr über ihre schönen, bunten, individuellen Bücher, die sie noch nie mit denen ihrer Klassenkameraden verwechselt hat.


Alles, was ihr dafür benötigt ist ein Stück Wachstuch ca. 30cm x 60cm, ein Bissel Stylefix, ein Stück Webband, Lineal, Stift und 10min Zeit.

Zu Beginn legt ihr das zu schützende Buch vor euch hin und messt einmal die Höhe. In meinem Beispiel waren das 27cm. Das bedeutet, für meine Buchhülle benötige ich ein Stück Wachstuch von 28cm Höhe, also 27cm plus je 0,5cm Nahtzugabe oben und unten.


7cm in der Breite falze ich jetzt einmal um. Ich mach das meist mit einem Falzbein, es geht aber auch mit einer alten Plastikkundenkarte oder ähnlichem.


Hier wird jetzt die Vorderseite des Buchumschlages hineingelegt und ein Mal das Buch locker eingeschlagen.

Mit einem Stift markiere ich mir, wo die nächste Falz gemacht wird. Von dieser Markierung messe ich wieder 7cm und bekomme so die Breite meines Wachstuches. In meinem Beispiel waren es 58cm. Nach dem Zuschnitt mache ich die 2. Falz.


Oben und unten klebe ich bündig an den Rand je einen Streifen Stylefix von 7cm Länge und fixiere so meine Einstecklaschen. In die Mitte klebe ich auch einen ca. 10cm Streifen Stylefix um später das Webband/Lesebändchen zu fixieren.


Aus einem kleinen Rest, schneide ich mir noch einen Abschluss für das Lesebändchen. Wer mag, kann aber auch ein paar Perlen einknoten oder anderweitig kreativ sein. Fragt doch mal Eure Kinder. 


Die haben die meist die besten Ideen. Vielleicht lieber einen Buchstaben für Deutsch oder eine Zahl für Mathe, euch fällt bestimmt was ein.


Zum Schluss nähen wir sehr knapp mit der Nähmaschine mit einem etwas längeren Geradstich über die Fixierungen. Dieser muss unbedingt gewählt werden um ein Perforieren des Wachstuchs zu vermeiden. Ich bin immer ca. 3mm vom Rand entfernt. 


Zu guter Letzt wird das Lesebändchen eingeklebt und mit wenigen Stichen fixiert.


Buch einlegen und fertig! Wer mag, kann seine Kinder jetzt die Buchhüllen noch mit Aufkleber verzieren lassen. Den Büchern selber passiert ja jetzt nix mehr. Man kann sie jetzt sogar mal abwischen falls was darauf kleckert.

Alle Materialien habe ich wieder bei http://www.derstoffshop.de erstanden.

Donnerstag, 10. Juli 2014

Wendy - ein Wickelrock zum wenden



Heute nun etwas Neues von mir. Meinen kleinen aber feinen Wende-Wickelrock "Wendy".
Letztes Wochenende war ich auf der Trendset in München und da hingen überall so schöne Wickelröcke. Allerdings nur für Große. Das hieß, ich musste mal wieder selber ran.
Und tada hier ist er -  "Wendy" 

Ich finde ihn äußerst praktisch, sollte nämlich auf dem Weg zur Oma mal wieder im Auto das Schokoeis tropfen, wird einfach kurz vor der Ankunft "Wendy" umgedreht und das kleine Fräulein ist wieder sauber und Oma hat nichts zu meckern, von wegen wie das Kind wieder ausschaut. ;)  



"Wendy" sollte eigentlich allen jungen Fräuleins von Größe 140 -152 passen. Vielleicht sogar 134, das konnte ich aber leider in Ermangelung eines Models nicht ausprobieren. 

Meine kleine Große trägt momentan Größe 152 und es schaut so aus, als würde er noch eine Weile passen. 


Als Stoff habe ich mich diesmal für einen Baumwollstoff mit floralem Druck für die eine und für die andere Seite für einen gepunkteten Babycord entschieden. Der Babycord gibt dem Ganzen außerdem ein Wenig mehr Festigkeit. Von den beiden Stoffen werden jeweils 50 cm benötigt. Desweiteren benötigt ihr noch Snaps und 2 Schlüsselringe. Ich habe am Saum noch eine kleine Häkelspitze angesteppt, die braucht es aber nicht wirklich. Alle Materialien sind natürlich wie immer aus meinem Lieblingsstoffshophttp://www.derstoffshop.de


Nachdem ihr euch das Schnittmuster ausgedruckt und zusammengesetzt habt, schneidet ihr euch Teil 1, Teil 2, Teil 3 und Teil 5, jeweils 1x aus Euren beiden Stoffen im Stoffbruch zu. Teil 4, jeweils 2 x aus den beiden Stoffen. Zusätzlich benötigt ihr noch jeweils 4 kleine Streifen 
(6cm x 4cm), oder ihr benutzt ein passendes Webband um die Tasche zu befestigen. Der Zuschnitt erfolgt mit 1 cm Nahtzugabe!

Ein Teil 1 an die rechte Seite und ein Teil 1 an die linke Seite von Teil 4 setzen und zusammen steppen. Das mit den zugeschnitten Teilen aus dem andern Stoff wiederholen. Teil 5 aus dem jeweils anderem Stoff oben anfügen und rechts die 2 Schlaufen für die Tasche mit einnähen. 
Nun beide Teile rechts auf rechts zusammen steppen und eine kleine Wendeöffnung lassen. Wenden und die Wendeöffnung schließen. So viele Snaps wir ihr benötigt, mittig im Abstand von 5cm am  Bund, an der rechten Seite anbringen. Die Gegenstücke auf der linken Bundseite anbringen. 

Aus den Teilen 2 und 3 die kleine Tasche nähen. Auch hier die kleinen Schlaufen nicht vergessen. Durch diese im Anschluss die Schlüsselringe ziehen. Wenn Ihr wollt könnt ihr natürlich für die andere Seite eine zweites Täschchen nähen oder ihr nehmt das eine und hängt es mit den Schlüsselringen jeweils an der Seite ein wie der Rock getragen wird. Einfacher wäre es natürlich mit Karabinern, aber die hatte ich leider nicht zur Hand. Und ich wollte einfach nicht warten und so geht es ja auch und ist dazu auch noch preiswerter. 

Jetzt könnte man das Röckchen noch mit Patches verzieren, doch das ist nicht meins. Ich mag es einfach nicht zu bunt. 
Nun aber ran an die Nähmaschine und viel Spaß beim nachnähen. Für Fragen stehe ich wie immer zur Verfügung und natürlich würde ich mich über ein "teilen" und ein "gefällt mir" auf meiner Facebookseite sehr freuen!